295 über eine spezielle Energiesteckvorrichtung, beispielsweise einen Wieland-Stecker, angeschlossen werden. Für den Betrieb eines Steckersolar-Geräts ist es nicht relevant, an welcher Steckdose beziehungsweise an welcher Stromphase es angeschlossen wird. Moderne Stromzähler in Deutschland arbeiten saldierend. Das bedeutet, dass Einspeisung und Verbrauch über alle drei Phasen hinweg miteinander verrechnet werden. Wird beispielsweise ein Steckersolar-Gerät auf Phase 1 betrieben und gleichzeitig ein Haushaltsgerät auf Phase 2 genutzt, gleicht der Stromzähler die zeitgleiche Stromerzeugung und den Stromverbrauch miteinander aus. Dadurch wird nur die tatsächliche aus dem öffentlichen Netz bezogene Strommenge erfasst. Wichtige Sicherheitshinweise: An einer fest installierten Steckdose darf grundsätzlich nur ein Steckersolar-Gerät direkt angeschlossen werden. Die Verwendung von Mehrfachsteckdosen, Steckdosenleisten oder Adaptern zum Anschluss von Steckersolar-Geräten ist nicht zulässig und kann Sicherheitsrisiken verursachen. Dies gilt insbesondere für die Kopplung mehrerer Geräte über eine gemeinsame Steckdosenleisten. Darüber hinaus darf die maximal zulässige Einspeiseleistung von 800 Watt AC pro Stromzähler bzw. Anschlussnutzeranlage nicht durch den Betrieb mehrerer SteckersolarGeräte überschritten werden. Es wird empfohlen, Photovoltaikanlagen grundsätzlich mit einem Eigenverbrauchs- und Lastmanagementkonzept zu planen, insbesondere bei Liegenschaften mit Wärmepumpen, Pufferspeicher, Servertechnik oder Ladeinfrastruktur. Dabei sollte geprüft werden, ob Speicherlösungen oder Sektorkopplungen (z.B. Strom-zu-Wärme) einen zusätzlichen Nutzen bieten
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